Drohnen Versicherung

Fotos und Videos mit der Drohne: Über diese Regeln sollten Sie informiert sein

Das Potential der Fotografie aus der Luft ist enorm: Dem Betrachter offenbart sich  eine völlig neue Perspektive auf die Dinge und die Welt. Nicht umsonst gehören die Youtube Kanäle, in denen die Luftaufnahmen präsentiert werden, zu den am häufigsten besuchten. Für viele Kanalinhaber sind die Aufnahmen aus der Luft zu einem lukrativen Geschäftsmodell geworden. Jeder kann einen derartigen Youtube-Kanal betreiben, vorausgesetzt, er hat seinen Quadrocopter bzw. seine Drohne versichern lassen und verfügt über eine passende Haftpflichtversicherung.  Das Abschließen und Finden einer passenden Drohnenversicherung ist spielend einfach: Auch wenn es bereits adäquate und leistungsstarke Drohnen ab 200 Euro gibt, darf auf eine Drohnen Haftpflichtversicherung, wie sie z.B. von versichertedrohne.de angeboten wird, nicht verzichtet werden. In Deutschland gilt – wie auch in anderen Ländern bereits umgesetzt – eine Drohnen Versicherungspflicht. Schneller als man denkt, kommt es zu einem Zwischenfall oder einen Absturz, der einen Schaden verursacht und nach einer Drohnenversicherung verlangt.

Die Drohnenversicherung greift im Schadensfall zuverlässig und sorgt für eine sofortige Regulierung des Schadens. Wer seine Drohne versichern lässt und der gesetzlich geforderten Drohnen Versicherungspflicht nachkommt, geht also kein Risiko ein und kann ruhigen Gewissens mit seiner Drohne fliegen. Doch welchen Regeln sollte man sich als Besitzer eines Quadrocopters bzw. einer Drohne eigentlich bewusst sein und was muss man über geltendes Recht im Modellflug wissen? Die wichtigsten Regeln wollen wir an dieser Stelle vorstellen:

Wann brauche ich eine Versicherung ?

Ganz wichtig: In kontrollierten Lufträumen wie zum Beispiel in militärischen Speerbezirken oder in der Nähe von Lufträumen darf die Drohne unter keinen Umständen aufsteigen. Auch wer seine Drohnen versichern hat lassen, ist bei Nichtbeachtung einer Flugverbotszone nicht geschützt und riskiert, seinen Versicherungsschutz zu verlieren. Außerhalb von Flugverbotszonen und den sogenannten kontrollierten Lufträumen dürfen Kleinfluggeräte bis zu einer Höhe von 100 Metern aufsteigen. Oberhalb dieser Höhe werden die Flüge mit den Drohnen und Quadrocoptern genehmigungspflichtig. Ebenfalls Beachtung finden muss das maximale Eigen- bzw. Startgewicht der Drohne: Drohnen und Kleinfluggeräte, die ein Maximalgewicht von 5 Kilogramm übersteigen, dürfen ebenfalls nur mit Genehmigung aufsteigen, unabhängig davon ob die für andere Drohnen genehmigungsfreie Höhe von 100 Metern überschritten wird. Für alle Drohnen, egal welchen Gewichts, gilt die gesetzlich vorgeschriebene Drohnen Versicherungspflicht: Jeder Pilot muss seine Drohne versichern lassen und ist dafür verantwortlich, dass der Versicherungsschutz Gültigkeit hat.  Achtung, meist gilt: Durch eine herkömmliche Haftpflichtversicherung kann man Drohnen nicht versichern lassen. Notwendig ist eine spezielle Versicherung für Drohnen, wie z.B. von versichertedrohne.de.

Wann kann ein Rechtsverfahren auftreten?

Des Öfteren treten Rechtsstreitigkeiten auf, wenn Drohnen und Quadrocopter über bewohntes Gebiet gesteuert werden: Grundsätzlich kann jeder Haus- und Grundstückseigentümer über seinem eigenen Grundstück fliegen und nach Herzenslust Foto- und Videoaufnahmen machen. Doch schnell kann es mal passieren, dass die Drohne über das eigene Grundstück hinweg fliegt und so auch Teile der angrenzenden Grundstücke und Häuser auf den aus der Luft geschossenen Fotos und Videos sichtbar werden. Hier kann es ggf. zu Streitigkeiten und Unstimmigkeiten kommen, denen es präventiv aus dem Weg zu gehen gilt. In der Immobilienbranche werden Drohnen übrigens schon heute als Verkaufshilfe eingesetzt: Bilder der Grundstücke und Immobilien wirken aus der Luft meist anmutiger und beflügeln das Geschäft.

Als problematisch gilt der Einsatz von privaten Drohnen in der Nähe von Menschenansammlungen und Großveranstaltungen. Grundsätzlich gilt: Auch wenn man immer häufiger Drohnen bemerkt, die über Großveranstaltungen fliegen, so handelt es sich meist um Sicherheitsgeräte der Polizei, deren Ziel darin besteht, die betroffene Fläche der Großveranstaltung zu überwachen und zu sichern. Für private Fluggeräte gilt: Auch wenn kein explizites Verbot von Drohnen und Kleinfluggeräten ausgesprochen ist, sind Veranstaltungen und Menschenansammlungen weiträumig zu umfliegen.

Wann ist die Nutzung eine Drohne kommerziell ?

Eine online häufig diskutierte Frage ist die, ab wann eine Drohne kommerziell genutzt wird. Hier ranken sich viele Gerüchte, doch es gibt eine Faustregel mit der jeder Pilot schnell für sich klären kann, ob die Nutzung der Drohne kommerziell betrieben wird oder noch dem privaten Bereich zuzurechnen ist. Grundsätzlich gilt: Sofern der Pilot mit seiner Drohne Geld verdient – egal auf welche Art – ist die Nutzung des Fluggerätes kommerzieller Natur. Bei der Aufnahme von Fotos und Videos wird es hingegen kniffliger: Als privat gilt eine Nutzung nur dann, wenn die Bilder ausschließlich zur eigenen privaten Ansicht genutzt werden. Sobald Bilder und Videos im Internet (soziale Netzwerke wie Facebook inbegriffen) veröffentlicht oder auf Videoportalen zugänglich gemacht werden, gilt die Nutzung als kommerziell.

Für Piloten, die ihre Drohne versichern lassen wollen und auf der Suche nach einer Versicherung für Drohnen sind, ist es wichtig zu wissen, ob die Nutzung privat oder kommerziell erfolgt. Hieran orientiert sich der zu wählende Tarif der Drohnenversicherung. Führende Versicherungsanbieter wie versichertedrohne.de bieten unterschiedliche Drohnen Versicherungen an: Sowohl Tarife der Drohnen Versicherung für eine private als auch Tarife der Drohnen Versicherung für die kommerzielle Nutzung sind abschließbar.

Wer nicht sicher ist, wie die eigene individuelle Nutzung der Drohne einzustufen ist, sollte immer zunächst einen Experten befragen oder sich auf  lokalen Informationsseiten wie drohneversichern.ch oder drohneversicherung.at schlau machen.